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Marktbericht für Stadt und Landkreis — Zahlen mit Quelle und Stand

Immobilienmarkt Rosenheim 2026: Stadt und Landkreis

Stand:

Der Immobilienmarkt in Stadt und Landkreis Rosenheim ist 2025 deutlich gewachsen: In der Stadt stieg die Zahl der Kauffälle nach dem Immobilienmarktbericht Bayern 2026 von 719 auf 961, der Geldumsatz hat sich von 217,5 auf 466,0 Millionen Euro mehr als verdoppelt; im Landkreis wechselten 2.453 Immobilien für 1.213,4 Millionen Euro den Eigentümer. Die Preise blieben dabei weitgehend stabil — Ein- und Zweifamilienhäuser im Weiterverkauf lagen im Landkreis bei 1.010.000 Euro, in der Stadt bei 955.000 Euro. Die Stadt ist ein Wohnungsmarkt: 79,2 Prozent aller Kauffälle betrafen dort Eigentumswohnungen.

Der Markt in Zahlen

KennzahlWertQuelle · Stand
Kauffälle Stadt Rosenheim961 (2024: 719; 2023: 546)Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Freistaat Bayern, Immobilienmarktbericht Bayern 2026 · 2025
Kauffälle Landkreis Rosenheim2.453 (2024: 2.267; 2023: 1.795)Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Freistaat Bayern, Immobilienmarktbericht Bayern 2026 · 2025
Geldumsatz Stadt / Landkreis466,0 Mio. Euro (2024: 217,5) / 1.213,4 Mio. Euro (2024: 1.035,2)Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Freistaat Bayern, Immobilienmarktbericht Bayern 2026 · 2025
Anteil Eigentumswohnungen an allen TransaktionenStadt 79,2 Prozent (761 von 961); Landkreis 42,0 Prozent (1.031 von 2.453)Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Freistaat Bayern, Immobilienmarktbericht Bayern 2026 · 2025
Mittleres Preisniveau Weiterverkauf Ein- und ZweifamilienhausStadt 955.000 Euro (minus 5,0 Prozent), 5.100 Euro je m²; Landkreis 1.010.000 Euro (plus 0,5 Prozent), 4.950 Euro je m²Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Freistaat Bayern, Immobilienmarktbericht Bayern 2026 · 2025
Mittleres Preisniveau Weiterverkauf Reihenhaus und DoppelhaushälfteStadt 605.000 Euro (minus 2,4 Prozent), 4.800 Euro je m²; Landkreis 630.000 Euro (unverändert), 4.350 Euro je m²Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Freistaat Bayern, Immobilienmarktbericht Bayern 2026 · 2025
Mittlerer Wohnflächenpreis EigentumswohnungStadt: Neubau 7.300 Euro je m², Weiterverkauf 4.300 Euro; Landkreis: Neubau 6.800 Euro, Weiterverkauf 4.300 EuroOberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Freistaat Bayern, Immobilienmarktbericht Bayern 2026 · 2025
Bodenpreisniveau individueller WohnungsbauStadt 1.000 Euro je m²; Landkreis 500 Euro je m² (beide unverändert gegenüber 2024)Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Freistaat Bayern, Immobilienmarktbericht Bayern 2026 · 2025
WohnungsbestandStadt 33.766 Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden; Landkreis 128.618Bayerisches Landesamt für Statistik, Statistik kommunal 2025 (09 163, 09 187) · 31.12.2024
BaufertigstellungenStadt 52 neue Wohngebäude, 332 Wohnungen; Landkreis 429 neue Wohngebäude, 1.409 Wohnungen (Wohnungen einschließlich Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden)Bayerisches Landesamt für Statistik, Statistik kommunal 2025 (09 163, 09 187) · 2024
EinwohnerStadt 65.808 (2024: 65.274); Landkreis 259.147 (2024: 258.637)Bayerisches Landesamt für Statistik, wiedergegeben im Immobilienmarktbericht Bayern 2026 · 30.09.2025
Durchschnittsalter der BevölkerungStadt 43,1 Jahre (2044: 44,3); Landkreis 45,1 Jahre (2044: 47,1)Bayerisches Landesamt für Statistik, Regionalisierte Bevölkerungsvorausberechnung für Bayern bis 2044 · 2024 (Veröffentlichung April 2026)

Der Markt 2025: Stadt mit Sprung, Landkreis mit stetem Plus

In der kreisfreien Stadt Rosenheim zählt der Obere Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Freistaat Bayern für 2025 insgesamt 961 Transaktionen, nach 719 im Jahr 2024 und 546 im Jahr 2023. Der Geldumsatz stieg von 192,2 über 217,5 auf 466,0 Millionen Euro. Je Einwohner sind das 7.081 Euro nach 3.331 Euro im Vorjahr; Bayern kam 2025 auf 4.233 Euro.

Im Landkreis Rosenheim waren es 2.453 Transaktionen nach 2.267 und 1.795 in den beiden Vorjahren. Der Geldumsatz stieg von 1.035,2 auf 1.213,4 Millionen Euro, je Einwohner von 4.002 auf 4.682 Euro.

Dass sich der städtische Umsatz mehr als verdoppelt hat, während die Preisniveaus kaum gestiegen sind, spricht für eine veränderte Zusammensetzung der verkauften Objekte. Der Gutachterausschuss weist für die Stadt 761 Kauffälle mit Eigentumswohnungen aus, nach 570 im Jahr 2024; ihr Geldumsatz stieg von 103,5 auf 151,8 Millionen Euro.

  • Stadt 2025: 961 Kauffälle, 466,0 Mio. Euro Geldumsatz
  • Landkreis 2025: 2.453 Kauffälle, 1.213,4 Mio. Euro Geldumsatz
  • Baugenehmigungen 2025: Stadt 50 (2024: 57), Landkreis 556 (2024: 488)
  • Quelle sämtlicher Werte: Immobilienmarktbericht Bayern 2026, Oberer Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Freistaat Bayern

Zwei Märkte: Wohnungsstadt und Häuserlandkreis

In der Stadt betrafen 2025 761 von 961 Kauffällen Eigentumswohnungen, also 79,2 Prozent; bebaute Grundstücke folgten mit 131 Fällen. Im Landkreis verteilt sich der Markt breiter: 1.031 Eigentumswohnungen (42,0 Prozent), 695 bebaute Grundstücke, 317 land- und forstwirtschaftliche Flächen und 238 unbebaute Grundstücke.

Dieselbe Trennlinie zeigt der Wohnungsbestand. In der Stadt haben 6.266 von 10.702 Wohngebäuden genau eine Wohnung, im Landkreis 46.164 von 68.161 — rund 59 gegenüber rund 68 Prozent. Wer in der Stadt verkauft, verkauft meist eine Wohnung in einer Eigentümergemeinschaft; wer im Landkreis verkauft, häufig ein Haus mit Grundstück.

Häuser: hohe Niveaus, kaum Bewegung

Für Weiterverkäufe von Ein- und Zweifamilienhäusern weist der Landesbericht im Landkreis 2025 ein mittleres Preisniveau von 1.010.000 Euro aus, nach 1.005.000 Euro im Jahr 2024 und 925.000 Euro im Jahr 2023 — bei 4.950 Euro je Quadratmeter Wohnfläche und 1.027 Quadratmetern Grundstück. In der Stadt lag das Niveau bei 955.000 Euro nach 1.005.000 Euro im Vorjahr, bei 5.100 Euro je Quadratmeter und 707 Quadratmetern Grundstück.

Reihenhäuser und Doppelhaushälften kamen im Landkreis auf 630.000 Euro bei 4.350 Euro je Quadratmeter, in der Stadt auf 605.000 Euro bei 4.800 Euro. Damit liegen die Hauspreise in Stadt und Landkreis Rosenheim spürbar über den Nachbarkreisen Traunstein (735.000 Euro) und Berchtesgadener Land (715.000 Euro).

Für Eigentümer zählt dabei weniger der Kreiswert als die Lage im Landkreis: Seelage am Chiemsee, Kurort, Pendlerachse an A8 und Bahn oder ruhiges Hinterland folgen jeweils eigenen Preislogiken. Ein Mittelwert über 46 Gemeinden kann diese Unterschiede nicht abbilden.

Eigentumswohnungen und Bauland

Der mittlere Wohnflächenpreis für Neubauwohnungen lag 2025 in der Stadt bei 7.300 Euro je Quadratmeter, im Landkreis bei 6.800 Euro (plus 6,3 Prozent). Im Weiterverkauf kamen beide auf 4.300 Euro. Zum Vergleich: Bayern 5.100 und 3.000 Euro, die oberbayerischen Landkreise 7.300 und 4.500 Euro.

Das Bodenpreisniveau für den individuellen Wohnungsbau weist der Landesbericht für die Stadt mit 1.000 Euro je Quadratmeter aus, für den Landkreis mit 500 Euro, beides unverändert gegenüber 2024. Im Landkreis lag der Wert 2021 noch bei 900 Euro und 2023 bei 700 Euro. Verkauft wurden 2025 im Landkreis 194 Grundstücke für den individuellen Wohnungsbau (2024: 151), in der Stadt 34 (2024: 17).

Die Stadt Rosenheim hat als Gemeinde mit mehr als 50.000 Einwohnern einen eigenen Mietspiegel. Wer eine vermietete Wohnung in der Stadt verkauft, findet dort die ortsübliche Vergleichsmiete; in Gemeinden ohne Mietspiegel muss die Mietsituation aus den Verträgen selbst belegt werden.

Tourismus, Bestand und Bevölkerung

Der Landkreis zählte 2024 nach Statistik kommunal 2025 in Betrieben mit zehn oder mehr Gästebetten 2.517.807 Übernachtungen bei 831.350 Gästeankünften, dazu 404.468 Übernachtungen in Kleinbetrieben der Prädikatsgemeinden. Die Stadt kam auf 315.083 Übernachtungen. Chiemsee, Inntal und Kurorte wie Bad Aibling prägen die Nachfrage von außen.

Neu errichtet wurden 2024 im Landkreis 429 Wohngebäude und 1.409 Wohnungen, in der Stadt 52 Wohngebäude und 332 Wohnungen, jeweils einschließlich Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden. Gemessen am Bestand ist das rund ein Prozent.

Die Bevölkerungsvorausberechnung erwartet für den Landkreis 266.600 Einwohner im Jahr 2044 nach 258.637 im Jahr 2024, für die Stadt 67.400 nach 65.274. Das Durchschnittsalter steigt im Landkreis von 45,1 auf 47,1 Jahre, der Altenquotient von 40,1 auf 53,8; die Stadt bleibt jünger. Im Landkreis werden Erbfälle und altersbedingte Verkäufe damit häufiger.

Als ersten Schritt empfehlen wir eine kostenlose Wertermittlung mit schriftlicher Herleitung: Vergleichsfälle aus Ihrer Lage, offengelegte Quellen und eine nachvollziehbare Preislogik — auch dann, wenn ein Verkauf noch nicht feststeht.

Methodik und Quellen

Grundlage dieses Berichts sind ausschließlich amtliche Quellen; Angebots- und Portaldaten werden nicht verwendet. Die Zahlen zu Kauffällen, Umsätzen, Preisniveaus und Bodenpreisen stammen aus dem Immobilienmarktbericht Bayern 2026 des Oberen Gutachterausschusses für Grundstückswerte im Freistaat Bayern (veröffentlicht am 24.06.2026, Datenjahre 2023 bis 2025), der kreisfreie Stadt und Landkreis getrennt ausweist. Wohnungsbestand, Baufertigstellungen und Tourismus kommen aus Statistik kommunal 2025 des Bayerischen Landesamts für Statistik (herausgegeben Dezember 2025), die Bevölkerungsdaten aus dessen regionalisierter Bevölkerungsvorausberechnung bis 2044. Was die Zahlen aussagen: Sie beschreiben das Marktgeschehen in Stadt und Landkreis in der Rückschau, nicht den Wert einer einzelnen Immobilie. Der Landesbericht weist Preisniveaus für definierte Modellobjekte aus. Prozentangaben ohne Quellenvermerk sind aus den genannten Absolutwerten errechnet, ebenso die Anteile der Einfamilienhäuser am Gebäudebestand und der Baufertigstellungen am Wohnungsbestand. Der Wohnungsbestand zum 31.12.2024 beruht auf der Fortschreibung nach dem Zensus 2022 und ist mit den Bestandszahlen früherer Jahre nicht vergleichbar. Offene Punkte für die nächste Fortschreibung: (1) Kaufpreisübersichten des Gutachterausschusses der Stadt Rosenheim zu Wohnungen und Reihen-/Doppelhäusern (Stand Juli 2026), sobald sie mit dem Original abgeglichen sind; (2) Marktbericht des Gutachterausschusses am Landratsamt Rosenheim und Bodenrichtwerte zum 01.01.2026 je Gemeinde aus BORIS-Bayern; (3) Kennzahlen aus dem Mietspiegel 2025 der Stadt Rosenheim.

Gut zu wissen

Häufige Fragen

Wie viele Immobilien wurden 2025 in Rosenheim verkauft?

Der Immobilienmarktbericht Bayern 2026 weist für die kreisfreie Stadt Rosenheim 961 Kauffälle aus (2024: 719) und für den Landkreis Rosenheim 2.453 (2024: 2.267). Der Geldumsatz lag in der Stadt bei 466,0 Millionen Euro, im Landkreis bei 1.213,4 Millionen Euro.

Was kostet ein Haus in Rosenheim?

Für Weiterverkäufe von Ein- und Zweifamilienhäusern nennt der Landesbericht für 2025 ein mittleres Preisniveau von 955.000 Euro in der Stadt und 1.010.000 Euro im Landkreis, bei 5.100 beziehungsweise 4.950 Euro je Quadratmeter Wohnfläche. Reihenhäuser und Doppelhaushälften lagen bei 605.000 Euro in der Stadt und 630.000 Euro im Landkreis. Für ein konkretes Haus entscheiden Lage, Grundstück und Zustand.

Was kostet eine Eigentumswohnung in Rosenheim?

Der mittlere Wohnflächenpreis lag 2025 in der Stadt bei 7.300 Euro je Quadratmeter für Neubauwohnungen und 4.300 Euro im Weiterverkauf, im Landkreis bei 6.800 und 4.300 Euro. Etage, Zustand, Stellplatz und die Eigentümergemeinschaft bestimmen den Preis einer einzelnen Wohnung stärker als der Mittelwert.

Was kostet Bauland in Stadt und Landkreis Rosenheim?

Das Bodenpreisniveau für den individuellen Wohnungsbau lag 2025 in der Stadt bei 1.000 Euro und im Landkreis bei 500 Euro je Quadratmeter, jeweils unverändert gegenüber 2024. Den lagegenauen Bodenrichtwert finden Sie in BORIS-Bayern.

Woher weiß ich, was meine Immobilie in Rosenheim wert ist?

Stadt- und Kreiswerte sind eine Einordnung, keine Preisaussage für Ihr Objekt. Wir erstellen Ihnen eine kostenlose Wertermittlung mit schriftlicher Herleitung: Vergleichsfälle aus Ihrer Lage, offengelegte Quellen und eine Preislogik, die Sie in Ruhe nachlesen können. Ein Maklervertrag kommt dadurch nicht zustande.

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